TERRA PRETA®  -  Das Original

Weniger Düngen und Gießen dank der Schwarzen Erde vom Amazonas

Unsere Weiterentwicklung der schwarzen Erde aus dem Regenwald am Amazonas lässt Ihre Pflanzen in
Haus und Garten schneller und kräftiger wachsen, speichert Feuchtigkeit und regeneriert den Boden.
 

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Stimmen und Zitate zum Thema

ZDF-Reportage 2003

Marc van Roosmalen, Feldforscher am Rio Aripuana, über die Folgen konventioneller Bewirtschaftung:

"Die Indios haben mit der Terra Preta angefangen, um Generationen lang auf demselben Land leben zu können - ohne Brandrodung, wie man es heute macht. Heute hacken die Farmer hier immer neue Felder in den Urwald, bewirtschaften sie für einige wenige Jahre und müssen dann die nächste Fläche roden, weil der Boden unfruchtbar geworden ist. Mit all unseren Kettensägen und Äxten können wir heute offenbar nicht so in Einklang mit der Natur leben - wie diese vermeintlich primitiven Indios der Vergangenheit."

Im einstigen Indianerdorf Nova Olinda entdeckte Marc van Roosmalen das berühmt gewordene neue Zwergseidenäffchen - auf der Plantage von Damião und seiner Frau Valda Maria. Affenforscher van Roosmalen glaubt heute, dass die fruchtbare Terra Preta Erde nicht nur seine Affen retten kann, sondern womöglich den ganzen Regenwald am Amazonas.

Marc van Roosmalen empfiehlt die Verwendung von Terra Preta zur Schonung des Regenwaldes:

"Terra Preta könnte die Zukunft des Regenwaldes verändern. Wenn man weiß, wie sie gemacht wird, könnte man die Leute hier zwingen, wie die Indianer ihre Felder auf Terra Preta anzulegen. Sie bräuchten dann nur ein kleines Stück Land, das man einmal rodet und mit Terra Preta bedeckt. Dann kann man es über Generationen bewirtschaften - ohne weitere Brandrodungen im Regenwald."

Ein Bauer zum Thema:

Damião pflanzt seit Jahren Kaffee, Papaya und andere Tropenfrüchte auf die verlassenen Indio-Felder - gut zu erkennen an ihrer schwarzen Erde, der so genannten Terra Preta. Damião findet dabei immer wieder Überreste indianischer Kultur. Er zeigt van Roosmalen einen Indio-Ofen, in dem sogar noch ein Brot liegt - womöglich über 100 Jahre alt. Es ist mit einer dünnen Schicht Baum-Kautschuk überzogen. Und war umgeben von Terra Preta, der "schwarzen Erde" der Indios. Immer mehr Wissenschaftler finden ähnliche Beweise einer hoch entwickelten Indianer-Kultur, die Francisco de Orellanas Berichte aus dem 16. Jahrhundert endlich bestätigen.

Mit einer Bodenprobe von Damiãos Plantage will Marc van Roosmalen Dicke, Alter und genaue Zusammensetzung der fruchtbaren Indio-Erde Terra Preta bestimmen. Bodenkundler haben inzwischen bestätigt, dass den Indios - durch eine Mixtur aus Muschelkalk und verkohltem Tropenholz - ein kleines Wunder gelang: ein Boden nämlich, den keine Regenzeit auslaugt. Die Indianer wurden damit vor 2000 Jahren sesshaft. Heute werden ihrer Felder von den Caboclos bewirtschaftet - manche schon seit 40 Jahren und ganz ohne Dünger.

Universität Bayreuth, 2002

Dipl. geogr. Gerhard Bechtold:

Terra Preta (do indio) is a black earth-like anthropogenic soil with enhanced fertility due to high levels of soil organic matter (SOM) and nutrients such as nitrogen, phosphorus, potassium, and calcium embedded in a landscape of infertile soils (see soil profiles below). Terra Preta soils occur in small patches averaging 20 ha, but 350 ha sites have also been reported. These partly over 2000 years old man made soils occur in the Brazilian Amazon basin and other regions of South America such as Ecuador and Peru but also in Western Africa (Benin, Liberia) and in the savannas of South Africa. Terra Preta soils are very popularby the local farmers and are used especially to produce cash crops such as papaya and mango, which grow about three times as rapid as on surrounding infertile soils.

Arte TV 2005

Terra Preta: Das schwarze Gold des Amazonas, eine Dokumentation von Peter Adler

Bis vor kurzem galt die "grüne Hölle" am größten Flusssystem der Erdeals urtümliche, seit Jahrtausenden scheinbar unberührte Landschaft. Doch nicht weit entfernt von Manaus, der Millionenmetropole am Amazonas, fand der brasilianische Archäologe Eduardo Neves kunstvolle Scherben, ganz offensichtlich Relikte einer frühen Zivilisation. Eine Erinnerung an längst vergangene Städte und Reiche? Neves und sein amerikanischer Kollege Jim Petersen glauben, im Urwald auf die Reste großer Dörfer gestoßen zu sein.

Die "Terra preta do Indio", fruchtbarer schwarzer Boden, liegt wie kleine Inseln in dem sonst extrem unfruchtbaren Amazonasgebiet. Überall dort, wo der Regenwald brandgerodet wird, ermöglicht die Asche nur kurzzeitig Ackerbau. Schnell ist der Boden ausgelaugt, die teure Bewirtschaftung mit Kunstdüngern können sich die Farmer nicht leisten. Sie brennen stattdessen immer neue Waldflächen nieder - ein Teufelskreis.

Agrarwissenschaftler und Bodenkundler sind sich inzwischen sicher, dass "Terra Preta" von Menschenhand geschaffen wurde - doch wie? Darum geht es bei dem "Terra Preta Nova"-Projekt, an dem die Wissenschaftler weltweit in ihren Labors und auf Versuchsfeldern experimentieren. Denn eine kombinierte Düngung mit Holzkohle, Biomasse und Kompost könnte aus eigentlich unfruchtbaren Böden blühende Landschaften machen und damit entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung armer Regionen beitragen sowie die weitere Zerstörung der Regenwälder verhindern.

Weitere Literatur hier

 

 


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